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Ich hänge mein Business nicht mehr an ein einziges Seil.

Kerstin Hartwigsen mit ihrer Hündin NilaKerstin Hartwigsen28. August 2026

Als Selbstständige kann ich nicht so tun, als würde jedes Jahr gleich laufen. Mal ist die Praxis voll, mal werden Entscheidungen aufgeschoben, mal verändert sich in einem anderen Bereich etwas, auf das ich selbst keinen Einfluss habe. Wenn dann das gesamte Business an nur einer Einnahmequelle hängt, wird aus einer ruhigen Phase sehr schnell ein mulmiges Gefühl.

Deshalb habe ich mehrere Standbeine. Nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann, sondern weil sie zu meiner Arbeit und zu mir passen.

Mehrere Standbeine in der Selbstständigkeit sind für mich kein Bauchladen

Von außen kann es zunächst so aussehen, als würde ich sehr unterschiedliche Dinge machen. Da ist meine Tierheilpraxis. Da ist meine Arbeit mit Frequenzen und den Menschen, die diese Möglichkeiten selbst nutzen oder in ihre Arbeit integrieren möchten. Und inzwischen gehört auch Longevity mit System dazu.

Für mich sind das keine drei fremden Welten. Es sind Puzzleteile.

In meiner Praxis schaue ich mir einen Hund schließlich auch nicht durch ein einziges Guckloch an. Ernährung, Verdauung, Verhalten, Alltag, Emotionen und energetische Zusammenhänge können miteinander zu tun haben. Für den einen Hund ist gerade ein Teil entscheidend, für den nächsten ein anderes. Manchmal ergibt erst das Zusammenspiel ein Bild, mit dem wir vernünftig arbeiten können.

Genau so sehe ich mein Unternehmen.

Ein roter Faden darf mehrere Wege haben

Mein roter Faden lautet: Ich schau nach deinem Tier und dir.

Dieser Satz endet nicht an der Praxistür. Er beschreibt, wie ich grundsätzlich arbeite. Ich möchte Zusammenhänge erkennen, Möglichkeiten sortieren und Menschen dabei unterstützen, selbst handlungsfähiger zu werden.

In der Tierheilpraxis liegt der Schwerpunkt auf dem Hund und seiner individuellen Begleitung. In meiner Frequenzarbeit geht es stärker darum, Menschen und Tiertherapeutinnen an ein Werkzeug heranzuführen, das sie selbst einsetzen können. Bei Longevity mit System schaue ich auf den Menschen, der nicht mehr wahllos irgendetwas nehmen, sondern eine klare Linie für sich finden möchte.

Die Schwerpunkte unterscheiden sich. Meine Haltung dahinter bleibt dieselbe.

Manchmal braucht ein Bereich mehr Aufmerksamkeit als die anderen

Mehrere Standbeine bedeuten nicht, dass ich jeden Tag allen Bereichen gleich viel Zeit widme. Das wäre weder realistisch noch besonders klug.

Es gibt Phasen, in denen meine Praxis deutlich mehr Fokus braucht. Dann stehen Anamnesen, Begleitungen, Futterpläne und die Menschen mit ihren Hunden vorne. In einer anderen Woche braucht mein Frequenzteam mehr von mir, weil Schulungen, Fragen oder neue Strukturen anstehen. Und wenn ich bei Longevity mit System etwas aufbaue, teste oder dokumentiere, bekommt dieses Puzzleteil zeitweise mehr Raum.

Das ist kein Gegeneinander. Es ist eine Frage der Priorität im jeweiligen Moment.

Früher hätte ich vielleicht geglaubt, ich müsse mich für eine Sache entscheiden und alles andere kleinhalten, damit mein Business nach außen ordentlich aussieht. Heute weiß ich, dass Ordnung nicht dadurch entsteht, dass es nur ein Angebot gibt. Sie entsteht, wenn alle Angebote einen erkennbaren Zusammenhang haben.

Warum ich Dinge empfehle, die ich selbst sinnvoll finde

Als Tierheilpraktikerin empfehle ich ohnehin regelmäßig Produkte, Anwendungen oder nächste Schritte. Meist habe ich vorher viel Zeit investiert, ausprobiert, verglichen und überlegt, was zu meiner Arbeitsweise passt. Dass ich für manche Empfehlungen ausnahmsweise auch bezahlt werde, macht sie nicht automatisch weniger ehrlich.

Entscheidend ist für mich etwas anderes: Würde ich darüber auch sprechen, wenn niemand mir dafür Geld gäbe? Passt es wirklich zu meinem Ansatz? Kann ich offen sagen, was mir gefällt und was nicht? Und bleibt die Entscheidung bei dem Menschen, der mir zuhört?

Wenn ich diese Fragen nicht mit einem guten Gefühl beantworten kann, gehört die Empfehlung nicht in mein Business.

Ich brauche kein künstliches Versprechen und werde niemandem erzählen, dass ein Produkt oder ein Geschäft für jeden Menschen die richtige Lösung sei. Aber ich sehe auch keinen Grund, eine sinnvolle Möglichkeit zu verstecken, nur weil damit eine Vergütung verbunden ist.

Sicherheit bedeutet für mich nicht, dass nichts mehr schwankt

Selbstständigkeit bleibt beweglich. Auch mit mehreren Standbeinen gibt es keine Garantie dafür, dass jeden Monat alles exakt nach Plan läuft. Für mich entsteht Sicherheit deshalb nicht aus einer schönen Umsatzkurve, die angeblich nie wieder nach unten zeigt.

Sicherheit entsteht, wenn ich weiß, dass mein Unternehmen nicht an einem einzigen Seil hängt. Wenn ein Bereich gerade leiser ist, bricht nicht sofort mein gesamtes Konstrukt weg. Gleichzeitig kann ich dort Energie hineinlegen, wo sie im Augenblick gebraucht wird.

Das nimmt Druck heraus. Und es gibt mir die Freiheit, meine Arbeit weiterzuentwickeln, ohne das Bestehende kleinreden zu müssen.

Welches Puzzleteil passt gerade zu dir?

Nicht jeder Mensch braucht alles, was ich anbiete. Das wäre eine ziemlich merkwürdige Vorstellung.

Für manche passt im Moment ausschließlich die Tierheilpraxis, weil ihr Hund eine klare Begleitung braucht. Andere interessieren sich dafür, Frequenzen selbst im Alltag oder in ihrer therapeutischen Arbeit einzusetzen. Und wieder andere möchten ihren eigenen Körper besser unterstützen oder sich zusätzlich eine Businessmöglichkeit anschauen.

Manchmal passt genau ein Teil. Manchmal zwei. Für einige ergeben irgendwann alle drei gemeinsam Sinn.

Ich muss daraus keine künstliche Entweder-oder-Entscheidung machen. Meine Aufgabe ist, die Wege sauber zu erklären, damit jeder selbst erkennen kann, welcher davon gerade der richtige ist.

Wenn dich nicht nur die Anwendung interessiert, sondern auch die Möglichkeit, dir ein weiteres Standbein aufzubauen, findest du hier meinen Einblick in die Business-Seite von Longevity mit System:

Die Business-Seite kennenlernen →