Erst kamen die Tiere. Dann fragten ihre Menschen: „Kannst du das auch für mich machen?“
Kerstin Hartwigsen26. August 2026Mit Menschen wollte ich damals eigentlich gar nicht arbeiten. Ich hatte schließlich mit den Tieren schon genug zu lernen und bei meinen ersten Probanden oft genug das Gefühl, noch herzlich wenig Ahnung zu haben.
Ich beobachtete, probierte aus, schaute wieder hin und versuchte zu verstehen, was zusammengehört. Damals arbeitete ich vor allem mit Bioresonanz. Und während ich mich noch in all die Möglichkeiten hineinfuchste, kamen die ersten Menschen auf mich zu und fragten:
„Hey, kannst du nicht auch das machen, was du für mein Tier gemacht hast, auch für mich?“
Ganz ehrlich: Damit hatte ich nicht gerechnet. Rückblickend war genau diese Frage aber der Anfang von etwas, das heute ein ganz selbstverständlicher Teil meiner Arbeit ist.
Ich war Tierheilpraktikerin. Der Mensch saß trotzdem immer mit im Raum
Wenn ein Hund über längere Zeit Beschwerden hat, betrifft das selten nur den Hund. Da ist meistens auch ein Mensch, der beobachtet, sucht, ausprobiert, wieder verwirft und irgendwann nicht mehr weiß, welcher Rat noch sinnvoll ist.
Ich kenne Frauen, die jede kleine Veränderung ihres Hundes sofort bemerken, während sie bei sich selbst seit Monaten über Müdigkeit, schlechten Schlaf oder andere Veränderungen hinweggehen. Für den Hund wird gelesen, verglichen und nach der sinnvollsten Unterstützung gesucht. Der eigene Körper muss dagegen irgendwie weiterlaufen.
Bei mir war das übrigens nicht anders. Für meine Hunde wollte ich Zusammenhänge verstehen und möglichst gezielt vorgehen. Bei mir selbst war ich lange wesentlich weniger konsequent.
Je länger ich mit Tieren und ihren Menschen arbeitete, desto deutlicher wurde mir deshalb: Ich kann den Hund nicht ernsthaft anschauen und so tun, als hätte der Mensch an seiner Seite mit dem ganzen Geschehen nichts zu tun.
Das bedeutet nicht, dass der Mensch an allem schuld ist. Dieser Gedanke liegt mir völlig fern. Es bedeutet lediglich, dass beide einen Alltag teilen. Sie erleben Veränderungen gemeinsam, reagieren aufeinander und tragen ihre eigenen Geschichten mit in dieses Zusammenleben hinein.
Erst Bioresonanz, später kam mein kleines Frequenzgerät dazu
Die ersten Fragen der Patientenbesitzer beantwortete ich noch aus meiner Arbeit mit der Bioresonanz heraus. Später kam mein mobiles Frequenzgerät hinzu und damit veränderte sich für mich ein entscheidender Punkt.
Ich konnte Menschen nicht nur etwas erklären oder eine Anwendung für sie durchführen. Ich konnte ihnen ein Werkzeug zeigen, mit dem sie selbst regelmäßig etwas für sich tun können.
Genau das entspricht meiner Art zu arbeiten. Ich möchte einordnen, Zusammenhänge sichtbar machen und einen sinnvollen Anfang finden. Aber ich möchte Menschen nicht so an mich binden, dass sie bei jeder Kleinigkeit wieder jemanden brauchen, der ihnen sagt, was sie tun sollen.
Eine gute Begleitung darf Sicherheit geben. Sie darf Wissen vermitteln und eine Weile an der Seite bleiben. Gleichzeitig sollte sie einen Menschen wieder handlungsfähiger machen.
Mein Ziel ist nicht, dass du mich für immer brauchst
Dieser Gedanke zieht sich durch meine gesamte Arbeit, egal ob es um einen Hund oder seinen Menschen geht.
Natürlich gibt es Situationen, in denen fachliche Begleitung wichtig ist. Manchmal braucht es jemanden, der von außen sortiert, weil man selbst längst mitten im Wald steht und keinen einzigen Baum mehr auseinanderhalten kann.
Aber Begleitung darf nicht bedeuten, dass du dein eigenes Gespür an der Tür abgibst. Im Gegenteil: Ich möchte, dass du genauer beobachten lernst, Zusammenhänge besser verstehst und Entscheidungen mit mehr Ruhe treffen kannst.
Das Frequenzgerät wurde für mich deshalb nicht einfach nur ein weiteres Gerät. Es wurde zu einer Möglichkeit, Menschen etwas an die Hand zu geben, das sich in ihren Alltag integrieren lässt. Nicht als Zauberstab und nicht als Ersatz für notwendige Diagnostik oder Behandlung, sondern als Werkzeug, das sie eigenständig nutzen können.
„Ich schau nach deinem Tier und dir“ war irgendwann die einzig logische Konsequenz
Dieser Satz ist nicht am Schreibtisch entstanden, weil ich noch einen hübschen Werbespruch brauchte. Er ist aus meiner Arbeit gewachsen.
Zuerst kamen die Tiere. Dann kamen ihre Menschen mit ihren eigenen Fragen. Später merkte ich, dass viele von ihnen bei sich selbst in ganz ähnlichen Schleifen festhingen wie zuvor bei ihrem Hund: viel gelesen, einiges gekauft, manches angefangen und trotzdem keine klare Linie gefunden.
Genau dort beginnt für mich der Blick auf beide.
Ich schaue auf Hund und Mensch nicht auf dieselbe Weise und werfe auch nicht alles in einen großen Topf. Aber ich höre nicht künstlich an der Leine auf. Wenn der Mensch erschöpft ist, selbst Unterstützung sucht oder wieder mehr Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen möchte, darf auch dafür ein sinnvoller Weg entstehen.
Deshalb gehört „Longevity mit System“ zu meiner Arbeit
Für mich ist „Longevity mit System“ kein fremdes neues Projekt, das plötzlich neben meiner Tierheilpraxis steht. Es ist die Fortsetzung einer Entwicklung, die vor Jahren mit einer einfachen Frage begonnen hat:
„Kannst du das, was du für mein Tier gemacht hast, auch für mich machen?“
Heute lautet meine Antwort darauf nicht mehr nur: Ich kann einmal nach dir schauen.
Ich möchte dir vielmehr dabei helfen, einen roten Faden zu finden. Dazu gehören für mich persönliche Erfahrung, ein Blick auf Zusammenhänge, ausgewählte Möglichkeiten und Werkzeuge, mit denen du selbst etwas tun kannst. Nicht wahllos und nicht alles gleichzeitig, sondern passend zu dem Punkt, an dem du gerade stehst.
Wenn du wissen möchtest, was ich unter Longevity mit System verstehe und wie die verschiedenen Bausteine zusammengehören, findest du hier den nächsten Schritt: